Haut & Haar

Venenleiden

Was sind Venenleiden?
Ein relevanter Bereich der Dermatologie umfasst die Venenleiden, bei denen eine unzureichende Funktion der Venenklappen zu Hautproblemen führt. Entzünden sich die Venen, spricht man von einer Phlebitis; kommt es durch nicht geronnenes Blut zu einem Verschluss, handelt es sich um eine Thrombose.

Symptomatik:
Bei einer Klappeninsuffizienz staut sich das Blut in den Venen, was zu geschwollenen Beinen führen kann. Dies ist häufig der Ausgangspunkt für Ekzeme, Pigmentveränderungen oder – bei längerem Fortschreiten ohne Behandlung – für offene Beine (Ulcus cruris).

Behandlung:
Die wichtigste Maßnahme bei einer Venenklappen-Insuffizienz ist die Kompression, etwa durch Stützstrümpfe. Auch wenn diese besonders im Sommer ungern getragen werden, kann eine rechtzeitige Kompression spätere Schäden wie Pigmentstörungen oder teils schmerzhafte weiße Flecken verhindern, die kaum behandelbar sind. Ein offenes Bein (Ulcus cruris) benötigt selbst mit modernster Wundtherapie oft Monate, bis es vollständig verheilt.

Störende Gefässe:
In unserer Dermapraxis bieten wir die Möglichkeit, kleine Besenreiser mithilfe des Clarity-lasers zu entfernen. Alternativ führen wir auch Sklerosierungen durch. Bei dieser Methode injizieren wir eine spezielle Flüssigkeit («Kleber») direkt in die betroffene Gefäss wodurch diese dann verkleben.

Sobald die Einstichstellen abgeheilt sind, baut der Körper die gestauten Venen ab, sodass sie nach einigen Tagen nicht mehr sichtbar sind.